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Rumsiskes Ethnographic Museum

Historische Gärten:
Das Museum wurde 1974 begründet. Es handelt sich um eins der größten (194 ha) und reichsten an Exponaten (91.420) ethnographischen Freilicht-Museen in Europa. Die Ausstellung besteht aus gesonderten Einzelhöfen, Höfen, Dörfern und einem Städtchen, in denen die alte Architektur, Kultur und der Haushalt der Regionen Litauens gezeigt werden, einschließlich der Obst- und Gemüsegärten sowie der Blumenbeete. In den Dorfhöfen aus Oberlitauen und Niederlitauen findet man alte, traditionell verwendete Apfelsorten wie „Suislepper“, „Gravensteiner“, „Klarapfel“, „Litauischer Zuckriger“ („Lietuvos cukrinis“) und kann die Früchte verkosten. In den Museumshöfen sind die Vorgärten und Beete mit den für jeweilige Region typischen Pflanzen bestellt und bepflanzt. In den meisten Höfen wachsen Heilpflanzen, Gemüse und Zierpflanzen zusammen. In dem oberlitauischen Dorf gibt es den „Duftenden Garten“, wo man sich mit den traditionell angebauten Heil- und Gewürzpflanzen sowie deren Anwendung vertraut machen kann.
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